<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de-x-formal">
	<id>https://infektiopedia.de/w/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DGI%3AZNS-Infektionen%2FTest-Unterseite%2FDiagnostik</id>
	<title>DGI:ZNS-Infektionen/Test-Unterseite/Diagnostik - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://infektiopedia.de/w/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=DGI%3AZNS-Infektionen%2FTest-Unterseite%2FDiagnostik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://infektiopedia.de/w/index.php?title=DGI:ZNS-Infektionen/Test-Unterseite/Diagnostik&amp;action=history"/>
	<updated>2026-10-19T21:37:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Infektiopedia</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.9</generator>
	<entry>
		<id>https://infektiopedia.de/w/index.php?title=DGI:ZNS-Infektionen/Test-Unterseite/Diagnostik&amp;diff=10451&amp;oldid=prev</id>
		<title>Kristina.jozic: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Diagnostik der viralen Enzephalitis muss parallel und zeitkritisch erfolgen: Stabilisierung, Bildgebung, Liquordiagnostik, Blutdiagnostik, mikrobiologische Spezialdiagnostik und EEG sollten nicht sequenziell verzögert, sondern klinisch priorisiert und interdisziplinär koordiniert werden. Bei klinischem Verdacht auf HSV-/VZV-Enzephalitis darf die empirische Aciclovir-Therapie nicht bis zum vollständigen Erregernachweis verzögert werden [1, 2, 5, 6]…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://infektiopedia.de/w/index.php?title=DGI:ZNS-Infektionen/Test-Unterseite/Diagnostik&amp;diff=10451&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-09-29T08:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Die Diagnostik der viralen Enzephalitis muss parallel und zeitkritisch erfolgen: Stabilisierung, Bildgebung, Liquordiagnostik, Blutdiagnostik, mikrobiologische Spezialdiagnostik und EEG sollten nicht sequenziell verzögert, sondern klinisch priorisiert und interdisziplinär koordiniert werden. Bei klinischem Verdacht auf HSV-/VZV-Enzephalitis darf die empirische Aciclovir-Therapie nicht bis zum vollständigen Erregernachweis verzögert werden [1, 2, 5, 6]…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Diagnostik der viralen Enzephalitis muss parallel und zeitkritisch erfolgen: Stabilisierung, Bildgebung, Liquordiagnostik, Blutdiagnostik, mikrobiologische Spezialdiagnostik und EEG sollten nicht sequenziell verzögert, sondern klinisch priorisiert und interdisziplinär koordiniert werden. Bei klinischem Verdacht auf HSV-/VZV-Enzephalitis darf die empirische Aciclovir-Therapie nicht bis zum vollständigen Erregernachweis verzögert werden [1, 2, 5, 6].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeindiagnostik/klinische Ersteinschätzung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ABCDE-orientierte Akutbeurteilung mit Erfassung von Vigilanz, Atemwegsschutz, Kreislaufstabilität, Temperatur, Zeichen der Sepsis und Bedarf für Intensivüberwachung.&lt;br /&gt;
* Neurologischer Status mit GCS, Meningismus, fokalneurologischen Defiziten, Hirnnervenbefund, Aphasie, Ataxie, Myoklonien, extrapyramidalen Zeichen und epileptischen Anfällen.&lt;br /&gt;
* Psychiatrisch-kognitive Beurteilung: akute Wesensänderung, Desorientierung, Halluzinationen, Verwirrtheit, Delir, Gedächtnisstörung und zeitlicher Verlauf &amp;gt; 24 h.&lt;br /&gt;
* Gezielte Anamnese: Symptombeginn, Fieberverlauf, Prodromi, Exanthem/Zoster, Immunsuppression, HIV/Transplantation/Biologika, Impfstatus, Reise-, Zecken-, Mücken-, Tierbiss-/Fledermaus- und Expositionsanamnese.&lt;br /&gt;
* Frühe Differenzialdiagnostik von behandelbaren Mimics: bakterielle Meningitis, Sepsis-assoziierte Enzephalopathie, metabolisch-toxische Ursachen, Schlaganfall/Sinusvenenthrombose, Autoimmunenzephalitis und akuter disseminierter Enzephalomyelitis (ADEM)/ Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierter Erkrankung (MOGAD) / Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) [1, 2, 5]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildgebung===&lt;br /&gt;
* ABCDE-orientierte Akutbeurteilung mit Erfassung von Vigilanz, Atemwegsschutz, Kreislaufstabilität, Temperatur, Zeichen der Sepsis und Bedarf für Intensivüberwachung.&lt;br /&gt;
* Neurologischer Status mit GCS, Meningismus, fokalneurologischen Defiziten, Hirnnervenbefund, Aphasie, Ataxie, Myoklonien, extrapyramidalen Zeichen und epileptischen Anfällen.&lt;br /&gt;
* Psychiatrisch-kognitive Beurteilung: akute Wesensänderung, Desorientierung, Halluzinationen, Verwirrtheit, Delir, Gedächtnisstörung und zeitlicher Verlauf &amp;gt; 24 h.&lt;br /&gt;
* Gezielte Anamnese: Symptombeginn, Fieberverlauf, Prodromi, Exanthem/Zoster, Immunsuppression, HIV/Transplantation/Biologika, Impfstatus, Reise-, Zecken-, Mücken-, Tierbiss-/Fledermaus- und Expositionsanamnese.&lt;br /&gt;
* Frühe Differenzialdiagnostik von behandelbaren Mimics: bakterielle Meningitis, Sepsis-assoziierte Enzephalopathie, metabolisch-toxische Ursachen, Schlaganfall/Sinusvenenthrombose, Autoimmunenzephalitis und akuter disseminierter Enzephalomyelitis (ADEM)/ Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-Antikörper-assoziierter Erkrankung (MOGAD) / Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) [1, 2, 5]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lumbalpunktion/Liquordiagnostik===&lt;br /&gt;
* Liquor-Basisdiagnostik: Eröffnungsdruck, Zellzahl mit Differenzialzellbild, Protein, Laktat, Liquor-/Serum-Glukosequotient, Erythrozytenzahl, ggf. Oligoklonale Banden und Immunglobulinquotienten&lt;br /&gt;
* Mikrobiologische Basisdiagnostik: Gram-Direktpräparat, bakterielle Kultur, Blutkulturen vor Antibiotika, bei Risikokonstellation zusätzlich Diagnostik auf Tuberkulose und Pilze&lt;br /&gt;
* Virale Liquor-PCR früh anfordern, mindestens HSV-1/2, VZV und Enteroviren; je nach Klinik, Immunstatus und Saison/Exposition zusätzlich CMV, EBV, HHV-6, Masern/Mumps/Röteln, JC-Virus oder weitere Erreger&lt;br /&gt;
* Bei typischer HSV-Klinik oder typischem MRT und initial negativer HSV-PCR sollte die Liquor-PCR nach 3-7 Tagen wiederholt werden; eine frühe negative PCR darf Aciclovir nicht vorschnell beenden.&lt;br /&gt;
* Bei FSME und West-Nil-Virus ist in der neurologischen Phase Serologie bzw. Antikörperindex oft aussagekräftiger als PCR; Serum-Liquor-Paare sind für intrathekale Antikörpersynthese besonders wertvoll.&lt;br /&gt;
* Kontraindikationen bzw. Gründe für Aufschub der Lumbalpunktion: klinische Zeichen erhöhten Hirndrucks, relevante Gerinnungsstörung/Antikoagulation, lokale Infektion an der Punktionsstelle oder hämodynamische Instabilität [1, 2, 5-12].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Blutentnahme/Serumdiagnostik===&lt;br /&gt;
* Basislabor: Blutbild mit Differenzialblutbild, CRP, Prokalzitonin, Elektrolyte, Glukose, Nieren- und Leberwerte, Gerinnung, CK, Laktat, Blutgas bei schwerem Verlauf sowie Urinstatus.&lt;br /&gt;
* Infektiologische Basisdiagnostik: mindestens zwei Blutkultursets vor Antibiotikagabe, HIV-Test bei unklarer Immunsuppression&lt;br /&gt;
* Serologie abhängig von Exposition und Zeitfenster: FSME-IgM/IgG, West-Nil-IgM/IgG, Masern/Mumps/Röteln, VZV/HSV-Serologie ergänzend, ggf. Neutralisationstest bei Flavivirus-Kreuzreaktionen.&lt;br /&gt;
* PCR/viruslastbasierte Blutdiagnostik bei Immunsuppression: CMV-, EBV-, HHV-6- und ggf. JC-Virus-Diagnostik; positive Befunde müssen immer klinisch und mit Liquor-/Bildgebungsbefunden korreliert werden.&lt;br /&gt;
* Serum sollte möglichst parallel zum Liquor asserviert werden, damit Antikörperindex, intrathekale Synthese und spätere Referenzlaboruntersuchungen möglich bleiben [1, 2, 5, 7-12, 15].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===EEG===&lt;br /&gt;
* EEG ist indiziert bei Bewusstseinsstörung, Fluktuation, Krampfanfällen, Myoklonien oder Verdacht auf non-konvulsiven Status epilepticus.&lt;br /&gt;
* Typische, aber nicht spezifische Befunde sind diffuse Verlangsamung, fokale temporale Verlangsamung, epileptiforme Potenziale oder periodische lateralisierte epileptiforme Entladungen, insbesondere bei HSV-Enzephalitis.&lt;br /&gt;
* Ein normales EEG schließt eine Enzephalitis nicht sicher aus; pathologische Befunde unterstützen aber die Diagnose, helfen bei der Schweregradeinschätzung und steuern die antikonvulsive Therapie.&lt;br /&gt;
* Bei persistierender Vigilanzminderung, Therapie-refraktären Anfällen oder Intensivpflichtigkeit sollte ein serielles EEG oder kontinuierliches EEG-Monitoring erwogen werden [1, 2, 5, 6].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Tab. 3. Diagnostik und klinische Konsequenzen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt vom neurologischen Symptombeginn&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Zeitpunkt ab neurologischem Symptombeginn !! Sinnvolle Diagnostik !! Klinische Konsequenz !! Literatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tag 0-3 || Liquor: Zellzahl, Differenzialzellbild, Protein, Laktat, Glukosequotient; HSV-1/2-PCR, VZV-PCR, Enterovirus-PCR; Blutkulturen; MRT; EEG bei Anfällen/Bewusstseinsstörung. || Aciclovir i.v. sofort bei Enzephalitisverdacht; Antibiotika, wenn bakterielle Meningitis nicht ausgeschlossen. || 1,2,5,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tag 3-7 || Bei negativer HSV-PCR, aber typischer Klinik/MRT: HSV-PCR wiederholen; VZV-PCR + VZV-Antikörperindex erwägen; FSME-/WNV-Serologie bei Exposition/Saison. || Therapie nicht vorschnell beenden, wenn Klinik/MRT zu HSV/VZV passt. || 1,2,5-12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ab Woche 1 || Serologie wird wichtiger: FSME-IgM/IgG, WNV-IgM Serum/Liquor, Antikörperindex bei VZV/FSME; erweiterte Diagnostik je nach Immunstatus. || PCR kann bei FSME/WNV bereits negativ sein; Serologie und AK-Index interpretieren. || 1,7-12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ab Woche 2-3 || Verlaufspunktion bei unklarer Diagnose; Autoimmunenzephalitis-AK in Serum/Liquor; erneute MRT/EEG; Tumor-/paraneoplastische Suche je nach Klinik. || Infektiöse und autoimmune Ursachen parallel abklären; Immuntherapie nur nach angemessener infektiologischer Absicherung. || 1,2,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jederzeit bei schwerem Verlauf || Intensivmedizinisches Monitoring, EEG zum Ausschluss non-konvulsiver Status, Hirndruck-/Atem-/Kreislaufmanagement; Referenzlabor bei seltenen Viren. || Schwere Enzephalitis bleibt ein interdisziplinärer Notfall. || 1,2,5,6&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitliche Korrelation ist entscheidend: Bei HSV, VZV und Enteroviren ist die frühe Liquor-PCR zentral. Bei FSME und West-Nil-Virus ist in der neurologischen Phase meist die Serologie entscheidend, weil die Virämie zu diesem Zeitpunkt oft abgeklungen ist (1,2,5-12). &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Tab. 4. Angezeigte Diagnostik und mögliche Fallstricke im Rahmen der verschiedenen Viruserkrankungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Virus !! Beste Probe !! Frühe Phase !! Spätere Phase !! Wichtige Fallstricke !! Literatur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HSV-1/2 || Liquor || HSV-PCR sofort bei Erstpunktion; sehr sensitiv, aber in ersten 24-72 h selten falsch-negativ möglich. || Bei starkem Verdacht und negativer PCR; Liquor-PCR nach 3-7 Tagen wiederholen || Aciclovir nicht verzögern; MRT anfangs gelegentlich unauffällig. || 1,2,5,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| VZV || Liquor +/- Serum || VZV-PCR im Liquor früh sinnvoll, besonders bei akuter Enzephalitis/Meningitis || Bei später Präsentation zusätzlich intrathekaler VZV-Antikörperindex, da PCR negativ werden kann. || VZV-ZNS-Erkrankung kann ohne Hautausschlag auftreten. || 1,2,5,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enteroviren || Liquor; zusätzlich Stuhl/Rachen || Enterovirus-PCR im Liquor in akuter Phase || Wenn Liquor-PCR negativ, aber Verdacht: PCR aus Stuhl/Rachen ergänzen. || Häufiger Meningitis als Enzephalitis; Saison Sommer/Herbst || 1,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| FSME || Serum + Liquor/Serum-Paar || PCR nur sehr früh, v.a. Prodromalphase/erste Krankheitsphase, aus Blut/Liquor. || Neurologische Phase: FSME-IgM/IgG im Serum, ggf. Liquor/Serum-Antikörperindex. || PCR bei neurologischer Manifestation oft negativ; Kreuzreaktionen mit anderen Flaviviren/Impfungen möglich. || 1,7,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| West-Nil-Virus || Serum + Liquor || PCR aus Blut/Liquor/Urin möglich, aber bei neuroinvasiver Erkrankung oft begrenzt sensitiv. || WNV-IgM in Liquor und Serum; ggf. PRNT/Neutralisation wegen Kreuzreaktionen. || WNV-IgM in Liquor und Serum; ggf. PRNT/Neutralisation wegen Kreuzreaktionen.|| 9-12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| EBV || Liquor + Blut || EBV-PCR im Liquor kann helfen. || Serologie und Viruslast im Blut zur Einordnung; bei Immunsuppression Verlauf beachten. || Positive EBV-PCR kann Reaktivierung/Bystander sein; Kausalität kritisch prüfen. || 1,2,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| CMV || Liquor + Blut || CMV-PCR im Liquor bei Immunsuppression, HIV, Transplantation. || Blut-CMV-PCR/Viruslast zur Systemaktivität und Verlauf. || Bei Immunkompetenten selten; Retinitis/Polyradikulitis beachten. || 1,2,5,15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HHV-6 || Liquor + Blut || HHV-6-PCR im Liquor v.a. nach Transplantation/Immunsuppression. || Blut-PCR und klinische Einordnung; ggf. ciHHV-6-Abklärung. || Chromosomal integriertes HHV-6 kann falsch-kausal erscheinen. || 1,2,15&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Masern || Serum, Liquor, Rachen/Urin || PCR aus Rachen/Urin früh; Liquor bei Enzephalitis || Masern-IgM/IgG; ggf. intrathekale Antikörper; bei SSPE hohe AK-Titer. || Geimpfte/Immunsupprimierte können atypische Befunde zeigen. || 1,2,13 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mumps || Speichel/Rachen, Urin, Liquor || PCR früh nach Symptombeginn || IgM/IgG-Serologie || Geimpfte können schwächere/atypische Serologie haben. || 1,2,13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Röteln || Serum, Rachen/Urin, Liquor || PCR früh möglich || IgM/IgG, Avidität, ggf. intrathekale Antikörper. || Schwangerschafts-/Kontaktmanagement beachten. || 1,2,13&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tollwut/ Lyssavirus || Speichel, Hautbiopsie Nacken, Serum/Liquor || PCR aus Speichel/Hautbiopsie; wiederholte Proben nötig. || Antikörper in Serum/Liquor, falls nicht geimpft. || Bei Verdacht sofort Referenzlabor/Gesundheitsamt; PEP vor Symptomen. || 1,2,14&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kristina.jozic</name></author>
	</entry>
</feed>