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DGI:Infektionsprävention/Prävention beatmungsassoziierter und nicht-beatmungsassoziierter Pneumonien (VAP / NV-HAP)/Abstract

Aus Infektiopedia
Version vom 1. Oktober 2026, 10:28 Uhr von Kristina.jozic (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''Beatmungsassoziierte und nicht-beatmungsassoziierte Pneumonien''' sind relevante, häufig vermeidbare Komplikationen im Krankenhaus. Die Prävention beruht auf einem multimodalen Bündel aus konsequenter Mund- und Rachenpflege, Aspirationsschutz, Oberkörperhochlagerung, frühzeitiger Mobilisation, aseptischem Atemwegsmanagement, kurzer Beatmungsdauer sowie gezielter Atemtherapie. Für Normal- und IMC-Stationen stehen insbesondere strukturierte Mundpfl…“)
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Beatmungsassoziierte und nicht-beatmungsassoziierte Pneumonien sind relevante, häufig vermeidbare Komplikationen im Krankenhaus. Die Prävention beruht auf einem multimodalen Bündel aus konsequenter Mund- und Rachenpflege, Aspirationsschutz, Oberkörperhochlagerung, frühzeitiger Mobilisation, aseptischem Atemwegsmanagement, kurzer Beatmungsdauer sowie gezielter Atemtherapie. Für Normal- und IMC-Stationen stehen insbesondere strukturierte Mundpflege, Dysphagie-Screening und Mobilisationsprotokolle im Vordergrund. Entscheidend ist die standardisierte, interprofessionelle Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen zur Reduktion von Pneumonieinzidenz, Beatmungsdauer und Liegezeit.


Ziel: Vermeidung mikrobieller Aspirationen, Reduktion oropharyngealer Erregerlast, Förderung der Lungenfunktion und Mobilität, Verkürzung der Beatmungs- bzw. Liegedauer.

Grundprinzipien

Text der Überschrift
Hygienetipps Überschrift Evidenz
Prävention der Intubation Bei Hypoxämie frühzeitig NIV/ CPAP/ HFNO oder Atemtherapie erwägen MODERAT
Tiefe Sedierung vermeiden Leichte Sedierung fördert Spontanatmung und Frühmobilisation MÄSSIG
Beatmungsdauer so kurz wie möglich halten. Frühzeitige Extubation, konsequentes Weaning und Mobilisierung des Pneumonierisiko MÄSSIG