DGI:Leere-Seite-Test/Test-Unterkapitel-4/Abstract
Beatmungsassoziierte und nicht-beatmungsassoziierte Pneumonien sind relevante, häufig vermeidbare Komplikationen im Krankenhaus. Die Prävention beruht auf einem multimodalen Bündel aus konsequenter Mund- und Rachenpflege, Aspirationsschutz, Oberkörperhochlagerung, frühzeitiger Mobilisation, aseptischem Atemwegsmanagement, kurzer Beatmungsdauer sowie gezielter Atemtherapie. Für Normal- und IMC-Stationen stehen insbesondere strukturierte Mundpflege, Dysphagie-Screening und Mobilisationsprotokolle im Vordergrund. Entscheidend ist die standardisierte, interprofessionelle Umsetzung evidenzbasierter Maßnahmen zur Reduktion von Pneumonieinzidenz, Beatmungsdauer und Liegezeit.