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Erkrankungskapitel Vorlage

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Vorbemerkung

Erkrankungskapitel dienen dazu die Informationen zum typischen Umfang einer Erkrankung darzustellen. Zur Diskussion und Darstellung von Besonderheiten, die über den normalen Umfang des Kapitels hinausgehen, wird es perspektivisch die Möglichkeit von Unterkapiteln geben (Bspw. zur Erkrankung bei Kindern, zu bestimmten komplexen Verläufen).


Abstract

Ein kurzer Appetizer / Abstract für das jeweilige Kapitel. 2-5 Sätze. Vgl. typische Wikipedia Artikel.

Klinisches Bild

Leitsymptome

Eine kleine narrative Einführung, durch die die notwendigen Informationen für eine klinische Ersteinschätzung kommuniziert werden.

Wann rede ich von dieser Diagnose? Was versteht man unter diesem Krankheitsbild? Welche wichtigen klinischen Merkmale / Leitsymptome, führen zur Formulieren eines Anfangsverdachts?

Nicht nötig: Pathophysiologie / wer war der Erstentdecker / ... - es ist keine Enzyklopädie.

CAVE: Dopplungen zu den Diagnostik-Abschnitten sollten vermieden werden.

Klinische Situationen

Ärzt*in erhält einen Überblick über Patient*innen- und Risikogruppen (Geriatrisch, Immunsuppremiert) sowie die von der Kapitelredaktion festzulegenden relevanten Unterentitäten. Beispiele:

  • Unterentitäten: Fremdmaterial, Rezidiv, Kompliziert, ...
  • Patientenkollektive: pädiatrisch, geriatrisch, immunsuppremiert, ...
  • Versorgungskontext: niedergelassenen Bereich, Intensivstation, Reha, ...

Epidemiologie

Kurze Zusammenfassung der wesentlichen allgemeinen epidemiologischen Characteristika. Prävalenz, Inzidenz, besondere Risikogruppen etc.

Prognose

Allgemeine Ausführungen zur Prognose der Erkrankung unter Einbezug von Mortalität und Morbidität.

Diagnostik

Diagnosekriterien

mindestens erforderlichen Kriterien und evtl. etablierter Scoring-Systeme

Diagnostische Schritte

Beinhalten die wesentlichen Schritte, die

- zur Bestätigung der Verdachtsdiagnose führen ("Basisdiagnostik")

- zur Definition der Prognose, zum Ausschluss von komplizierten Formen und zur Fokussierung der Therapie benötigt werden ("Zusatzdiagnostik").

Detailliertere Diagnostik soll in den Unterkapiteln der jeweiligen klinischen Situation.

Keine Erklärungen von diagnostischen Interventionen -> Extra Kapitel (bspw. Punktionen, Abstriche, etc.)

Differentialdiagnosen

Eine Auflistung von klinisch relevanten Differentialdiagnosen

Erreger

Ärzt*in erhält insofern sinnvoll tabellarische Auflistung der typischen /seltenen Erreger, ggf. mit Resistenzen, ggf. sehr untypische Erreger.


Therapie

Ärzt*in erhält kondensierte und umfassende Informationen zur Therapie der Erkrankung.

Kalkulierte Therapie

Enthält für jede klinisch zu unterscheidende Form (klinische Situation) der Erkrankung Informationen zur

  • Therapie der 1. Wahl
  • Therapiedauer / -anpassung
  • mind. eine Alternative bei Allergie / Unverträglichkeit
  • Kommentarfeld (Deskalation, ggf. sinnvoller Verlaufsdiagnostik)

Beispiel:

Kalkulierte antibiotische Therapien nach Pneumonie-Schweregrad
Klinische Situation Präferenz Substanz Dosierung Dauer Anpassungen Kommentar
Leichte CAP ohne Comorbiditäten Therapie der Wahl Amoxicillin 750 1000 mg q8h p.o. 5-7d - Bei fehlender oraler Applikationsmöglichkeit Ampicillin 2g q6h i.v.

Erregerspezifische Therapie

Analoger Aufbau zur Kalkulierten Therapie. Zusätzlich ggf. typische Fragestellungen zu den typischen Erregern. Besonderheiten benennen. Beispiel:

Gezielte Therapie möglicher CAP-Erreger
Erreger Präferenz Substanz Dosierung Dauer Anpassungen Kommentar
Streptococcus pneumoniae Orale Therapie der Wahl Amoxicillin 750 1000 mg q8h p.o. 5-7d - Orale Applikationsfrom (Penicillin V) nicht empfohlen
...

Prophylaxe / Prävention

Ärzt*in erhält grundsätzliche Bemerkungen zur Vermeidung der Erkrankung sofern sinnvoll / relevant.

Wo relevant, enthält dieser Abschnitt für jede klinisch zu unterscheidende Form (klinische Situation) der Erkrankung Angaben zur

  • Therapie der 1. Wahl
  • Therapiedauer/ -anpassung
  • mind. eine Alternative bei Allergie / Unverträglichkeit
  • und ggf. sinnvoller Verlaufsdiagnostik

Weiterführende Literatur & Hilfestellungen

Ärzt*in erhält einen Überblick über weiterführende Hilfestellungen. Auflistung von Dokumenten / Websites / Zentren / Institutionen / Tools, die bei komplexen Fällen zu Rate gezogen werden können / sollen.

Tabellarische Anmerkungen zur Meldepflicht nur bei ganz klarer Lehrmeinung angeben.

Anmerkung der Redaktion

Bietet den Autor*innen Platz zur weiteren Kommentierung und zur Diskussion des Beitrages.

Bspw.

  • begründete Abweichungen von Leitlinien (dies sollte auch im Text deutlich gekennzeichnet werden),
  • Präferenzen
  • Kritische Gedanken
  • Hinweise auf nicht gute Abschnitte
  • Leitlinienadaption bei schlechten Leitlinien.
  • Grußwort
  • Was auch immer ihr wollt emoticon

Quellen

Zitationsformat wird noch festgelegt.

Anhänge

Diskussionen