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Diagnosekriterien

Die Diagnose einer nosokomialen Ventrikulitis bzw. Meningitis ist schwierig [1]. Es gibt verschiedene Definitionen, die eine moderate Übereinstimmung aufweisen[2]. Nachstehend ist die Definition des amerikanischen CDC (Center for Disease Control and Prevention) aufgeführt, die auch in der Leitlinie der IDSA (Infectious Diseases Society of America) verwendet wird[1].Die Diagnose wird gesichert durch eines der folgenden Kriterien

  • Kultureller Nachweis von Erregern aus dem Liquor

ODER

  •    Zwei der folgenden Kriterien:
    • Fieber > 38,0°C oder Kopfschmerzen
    • Meningismus
    • Hirnnervensymptome
  • Und eins der folgenden Kriterien:
    • Erhöhte Leukozytenzahl, erhöhter Proteingehalt und/oder erniedrigter Glucosegehalt im Liquor
    • Mikroskopischer Nachweis von Erregern im Liquor
    • Nachweis von Erregern im Blut
    • Positiver IgM-Antikörpertiter oder vierfacher IgG-Titeranstieg für Erreger in wiederholt entnommenen Serumproben
  • 1,01,1  Tunkel AR, Hasbun R, Bhimraj A, Byers K, Kaplan SL, Michael Scheld W, van de Beek D, Bleck TP, Garton HJ, Zunt JR: 2017 Infectious Diseases Society of America's Clinical Practice Guidelines for Healthcare-Associated Ventriculitis and Meningitis. Clin Infect Dis 2017; 64: e34–e65
  • Reyes MM, Munigala S, Church EL, Kulik TB, Keyrouz SG, Zipfel GJ, Warren DK: Comparing External Ventricular Drains-Related Ventriculitis Surveillance Definitions. Infect Control Hosp Epidemiol 2017; 38(5):574-579
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